Seit jeher steht Spiekeroog für Nachhaltigkeit und Natürlichkeit, ein Großteil der Insel ist Ruhe- oder Schutzzone, mit den Salzwiesen, den Dünen und der Ostplate gibt es weite Bereiche, in denen die Natur "das Sagen" hat. Der Tourismus wurde und wird hier nur behutsam weiterentwickelt - das ist erklärtes Gesetz und nur eines von insgesamt 33 Zukunftszielen, die einen Einklang mit der Natur garantieren.
Mit vielen inseleigenen, nationalen und europäischen Projekten, unterstützt Spiekeroog die Umwelt, mindert den CO2 Ausstoß und trägt so maßgeblich zur Entwicklung einer umweltgerechten Gemeinde bei.
Spiekeroog verfügt über eine Windkraftanlage, direkt an der Hermann-Lietz Schule. Die Nennleistung liegt bei 220 kW und somit weit über dem Strombedarf der Schule. Eine Erweiterung ist geplant.
Der überwiegende Teil unserer touristischen Broschüren und Drucksachen ist auf FSC-Papier produziert und unterstützt somit eine nachhatige Wald- und Forstwirtschaft.
Der gesamte Wasserbedarf der Insel wird aus der Süßwasserlinse gespeist, es gibt keine Festlandsleitung wie auf den anderen Inseln. Das Regenwasser wird zum überwiegenden Teil zur Speisung des Süßwasservorrates genutzt. Die Trinkwasserqualität wird als "hervorragend" eingestuft.
Auf Spiekeroog gibt es keine richtigen Autos, alles wird mit kleinen Elektroautos transportiert. Besonders leise und umweltfreundlich!
Seit Sommer 2011 wird der überwiegende Strombedarf der Gemeinde und der Nordseebad Spiekeroog GmbH aus regenerativen Energien stamme - auch diese Internetseite wird CO2-Neutral betrieben.
Unser Zeltplatz, ganz im Westen der Insel, wird für die kommende Saison fast komplett CO2-neutral betrieben, das warme Wasser in unserem Wasch- und Sanitärhaus wird über die Sonnenenergie erwärmt. Entsprechende Kollektoren auf dem Dach und ein großer Speicher sorgen dafür. Die meisten Lampen sind mittlerweile auf Solarenergie umgerüstet.
Die Gemeinde Spiekeroog ist Partner im europäischen, transnationalen Interreg IV B Nordseeprogramm - speziell im C2C-Islands Projekt. Dies zielt darauf ab, einen wesentlichen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeitsentwicklung auf touristisch geprägten Nordseeinseln zu leisten.