Frank Muschalle Trio (D/CH) feat.Stephan Holstein (D)

Diese Besetzung ist NUR SAMSTAG ABEND in der Linde zu hören)

  • Frank Muschalle :  Piano
  • Dani Gugolz : Kontrabaß, Gesang
  • Peter Müller :  Schlagzeug
  • Stephan Holstein : Saxophon/Klarinette

 

Das Frank Muschalle Trio ist seit über 25 Jahren auf Tournee und zählt heute zu den gefragtesten Besetzungen im Bereich Blues & Boogie Woogie. Das Trio spielte Konzerte in ganz Europa, Paraguay, Bolivien, USA und Nordafrika und machte Aufnahmen mit internationalen Blues- und Jazzgrössen wie Red Holloway, Carey Bell, Hubert Sumlin, Carrie Smith, Axel Zwingenberger, Herb Hardesty uv.a. 13 CDs sind mittlerweile von Frank Muschalle erschienen.

Als besonderes Highlight ist bei diesem Konzert Stephan Holstein mit dabei. Stephan Holstein ist einer der gefragtesten Saxophonisten und Klarinettisten in Europa. Seine stilistische  Bandbreite reicht von der Musik Django Reinharts über sein eigenes  Klassik-Trio Projekt bis hin zu zeitgenössischen Jazzprojekten. Joe Kienemann vom Bayer. Rundfunk über Stephan Holstein : "Ein Hans Dampf in allen Klarinettengassen", zwischen Theater- und Filmmusik, Jazz und Klassik, einer der seelenvollsten Musiker die ich kenne." (Joe Kienemann, Bayer. Rundfunk)


Olivier Franc Quintett (F)

  • Olivier Franc : Sopransaxophon
  • Jean-Baptiste Franc : Piano
  • Christophe Deret : Posaune
  • Yan - Lou Bertrand :  Kontrabaß
  • Malte Arndal : Schlagzeug



Der Sopransaxophonist Olivier Franc, geb. 1953, ist seit seinem fünfzehnten Lebensjahr Berufsmusiker.

Er gilt international als „der“ Nachfolger des legendären Jazz-Pioniers und Saxophonisten Sidney Bechet aus New Orleans. Olivier Franc zelebriert diese Musik – hier verbindet sich die Rauheit des amerikanischen Jazz mit dem Charme eines Franzosen zu einer leidenschaftlichen Musik, der sich niemand entziehen kann.

Seit 2006 hat er das Privileg das Original-Instrument zu spielen, daß vorher Sidney Bechet gehörte.

An der Posaune ist Christoph Derert, der u.a. auch Mitglied der Band „Les Haricots Rouge“ ist.

Am Piano belgleitet ihn sein Sohn Jean-Baptiste Franc, der musikalisch durch Pianisten wie Count Basie, James P. Johnson und Ray Charles beeinflusst wurde und die Rhythmusgruppe wird kompletiert durch Yann-Lou Bertand am Kontrabaß und Malte Arndal am Schlagzeug.


Biber Herrmann (D): Gitarre/Gesang

Der Großvater war Trompeter im Regiment des ersten Weltkrieges, seine Mutter spielt Klavier, Geige und Cello, sein Vater Akkordeon und Mundharmonika. Jeden ersten Sonntag im Monat finden Hauskonzerte mit klassischer Musik statt.

Im Alter von sechs Jahren bringt ihm seine Mutter das Klavier – Spielen bei. Der ältere Bruder gründet – Mitte der Sechziger – eine Beat-Band, die in der ausgedienten Bäckerei seines Großvaters ihren Proberaum bezieht. „Biber“ ist derart eingenommen, dass es fortan sein Wunsch ist, Gitarrist zu werden. Auf der alten Gitarre seines Großvaters bringt er sich die ersten Akkorde bei.

Noch recht jung entwickelt er sich zu einem gefragten Gitarristen und Sänger in der Szene. Erste Plattenaufnahmen entstehen, als er 17 Jahre alt ist.In einem alten Pkw, nur mit Gitarre und Mundharmonika im Gepäck unternimmt er ausgedehnte Fahrten durch Europa und spielt auf den Strassen der Metropolen. Obwohl musikalisch immer in Bewegung, rückt die Musik in den Hintergrund als er – um seinen Lebensunterhalt zu verdienen – anfängt, im Weinbau zu arbeiten.

Bei Regen, Hitze und Kälte an den Steilhängen entlang des Rheins stehend, begann ich zu verstehen wie der Blues entstanden ist“, kommentiert er augenzwinkernd diesen Lebensabschnitt. Anfang der Neunziger kündigt er seinen Job um sich ganz seiner musikalischen Karriere zu widmen. Er beschäftigt sich vornehmlich mit den vielfältigen Spieltechniken der akustischen Gitarre wie Fingerstyle und Slide. Er experimentiert mit Formen perkussiver Ausdrucksmöglichkeiten und entwickelt so seinen erdigen und filigranen Stil. Frühe Einflüsse sind u.a. Mississippi John Hurt, Skip James, Robert Johnson, Ry Cooder, Werner Lämmerhirt.
Mehr und mehr entwickelt er unorthodoxe Open Tunings, die seinen Gitarrensound bestimmen.

Von 2009 bis 2013 begleitete Biber Herrmann mit seiner Musik u.A. den legendären Konzertveranstalter Fritz Rau auf seinen Touren und Vorträgen zu dessen Autobiografie ” 50 Jahre Backstage”. Fritz Rau bezeichnet Biber Herrmann als ” einen der wichtigsten und authentischsten Folk & Blues – Künstler in unserem Lande und darüber hinaus”. ” He`s a real soulbrother und glauben Sie mir, ich weiß von was ich rede”.


Brass Appeal (D)

  • Katja Lau : Altsaxophon
  • Meike Goosmann: Tenorsaxophon, Sopransaxophon
  • Natascha Zickerick: Tuba
  • Caroline Bigge : Schlagzeug, Gesang

BrassAppeal ist eine mobile Frauenband, die live durch ihre mitreißende musikalische Performance überzeugt. Ideal besetzt mit Drums, Tuba und zwei Saxophonen spielen die vier Profi -Musikerinnen bekannte Melodien in witzigen Arrangements. Ob unverstärkt zwischen den ZuhörerInnen oder verstärkt als Bühnenact berührt und überrascht ihr originelles Programm Augen, Ohren und Lachmuskeln mit seinen theatralischen und choreografierten Elementen. BrassAppeal präsentiert Unterhaltung, die gute Laune macht und Musik, die exzellentes Niveau garantiert.


Christina Jaccard & Dave Ruosch (CH)

  • Christina Jaccard : Gesang
  • Dave Ruosch : Piano, Gesang

Intensive Auseinandersetzung mit der schwarzamerikanischen Musik und eine grosse Leidenschaft für Gospel und Blues verbinden die beiden aus Zürich stammenden Musiker seit fast 30 Jahren. Die Sängerin Christina Jaccard, „Zürichs Firstlady of black Music“ und „weisse Tina Turner“ und Dave Ruosch, die „Schweizer Koriphäe des Blues, Boogie, Stride und Gospel Pianos“ haben mit zahlreichen Konzerten und Performances sowohl im Duo als auch mit ihren Bands ein begeistertes Publikum gewonnen und über die Jahre 5 Tonträger veröffentlicht. Dabei haben sie ihren Duo-Stil stets speziell gepflegt, inspiriert vom Blues der 20iger Jahre wie u.a. von Bessie Smith, James P. Johnson und späteren Vertretern wie Julia Lee, Ruth Brown, Nina Simone u.v.m.

Die Zürcher  Sängerin Christina Jaccard hat als junge Frau ihre Ausbildung zur Opernsängerin abgebrochen, um ihre ureigene Stimme zu suchen. Sie hat verschiedenste musikalische Sprachen gelernt und schliesslich im Blues, Soul und Gospel ihre Heimat gefunden. Dabei war ihr vor allem eines wichtig: 100%ige Authentizität

Mit dem Pianisten Dave Ruosch hat Christina Jaccard den perfekten Partner an ihrer Seite. Der grossartige Stilist gilt europaweit als Stride und Boogie Koriphäe und ist ein wahrer Spezialisten im Genre Blues und Swing. Er begleitet die Sängerin subtil und einfühlsam und begeistert gleichzeitig als hervorragender Solist.


Olaf Polziehn Trio „American Songbook“ (D/NL)

  • Olaf Polziehn : Piano
  • Ingmar Heller : Kontrabaß
  • Hans Dekker : Schlagzeug

Olaf Polziehn gehört mittlerweile zu den gefragtesten Pianisten Europas.
In seiner beeindruckenden Laufbahn hatte Olaf Polziehn mit unterschiedlichsten Musikerpersönlichkeiten von Weltruf zu tun. Von Randy Brecker, Ray Anderson, Al Foster, Al Jarreau, Patti Austin über Benny Golson und Scott Hamilton.
Besonders zeichnet ihn seine Eigenschaft aus, sich ohne Berührungsängste in verschiedensten Stilrichtungen zu bewegen, ohne dabei seine musikalische Identität zu verlieren.

Wichtig ist es ihm, Musik im jeweiligen Moment zu kreieren - was eines der Grundprinzipien im Jazz ist.

Der legendäre Pianist Monty Alexander schrieb über ihn: "Olaf is in possession of outstanding piano technique and a wondrous touch. I respect and admire this fine player" und Tenorsaxofonist Bob Mintzer bemerkte: “Olaf Polziehn is a terrific pianist! He draws upon the tradition and then takes the music to interesting new places, always with a keen sense of taste and style.

He makes everyone in the band sound good and is a great conversationalist. He also gets a warm, beautiful sound out of a piano.“

Er nahm an Konzerten, TV- und CD-Produktionen in Europa, Asien und den USA, mit Musikern wie Randy Brecker, Patty Austin, Bob Mintzer, Take Six, Al Foster, Till Brönner, Al Jarreau, Bireli Lagrene, Bobby Durham, Martin Drew, Ray Anderson, Benny Golson, Jeff Hamilton, Scott Hamilton, Lewis Nash, Daniel Barenboim, Thomas Quasthoff u.v.a. teil.

Seit 2008 ist er Professor für Jazzklavier an der Kunstuniversität in Graz.

An Bass und Schlagzeug werden zwei der besten und gefragtesten Vertreter der europäischen Jazzszene zu hören sein.
Ingmar Heller ist Mitglied der NDR Bigband und trat weltweit mit Stars wie Michael Brecker, Clark Terry, Bob Brookmeyer uva. auf. Hans Dekker, Mitglied der WDR Bigband, spielte u.a. mit Jazzgrößen wie George Coleman, Benny Green, John Scofield, Monty Alexander zusammen.


Gismo Graf Trio (D)

  • Gismo Graf : Gitarre
  • Joschi Graf : Gitarre
  • Joel Locher : Kontrabaß

Gypsy Jazz hat einen neuen Namen: Gismo Graf! Erst 26-jährig kann er inzwischen auf eine sagenhafte Karriere mit zahlreichen Konzerten und Tourneen weltweit, sowie bisher vier Album Produktionen zurückblicken und hat als Gitarrist in der Gypsy- und Jazz-Szene bereits einen Spitzenplatz eingenommen. Somit gehört er zweifelsfrei zu den besten Gypsy Jazz Gitarristen der Gegenwart. Mit Charisma und jugendlichem Charme führt er die Tradition fort, die ihm Joschi Graf – Gismos Vater, Mentor und Ensemblemitstreiter – in die Wiege gelegt hat: die mitreißende Spielart im Geiste des großen Django Reinhardt. Gismo Graf ist einer der jungen Wilden, die mit feinfühligem Respekt vor der Vergangenheit dem Gypsy Jazz ein zeitgemäßes Gesicht geben.

Durch seine innovative Spielart vereinigt er scheinbar spielerisch verschiedenste Genres wie Jazz, Pop, Swing, Bossa Nova, uvm. und trifft somit den zeitgenössischen Geschmack.
Nicht nur bei eingefleischten Jazzfans!
Was einst mit einem jungen Shooting Star begann etablierte sich nun nach mittlerweile knapp 9 Jahren als fester Bestandteil der internationalen Gypsy- Jazz Szene.
Zusammen mit Joel Locher am Kontrabass und Joschi Graf an der Rhythmusgitarre sowie Gesang arbeiten sie - von ungebrochenem Drang nach Perfektion getrieben kontinuierlich an neuem Material sodass kein Konzert dem anderen gleicht.

Erst auf einem ihrer viel umjubelten Konzerten und zahlreichen Festivalauftritten rund um den Globus wird einem die Professionalität und Virtuosität dieser drei Ausnahme Musiker in vollem Ausmaß
bewusst. Zu keinem Zeitpunk bekommt der Zuhörer das Gefühl Zeuge einer willkürlichen Aneinanderreihung von Musiktiteln zu sein. Vielmehr schafft es das Trio das Publikum von Stück zu Stück aufs neue zu überraschen und es mit ihrer lockeren und unterhaltsamen Bühnenpräsenz und Spielfreude bis in die letzten Reihen zu begeistern.


B.B. & The Blues Shacks (D)

  • Andreas Arlt  : Gitarre
  • Michael Arlt  : Gesang, Harmonica
  • Fabian Fritz  : Piano, Orgel
  • Henning Hauerken : Bass
  • Andre Werkmeister : Schlagzeug

Die BBs lieben ihre Musik und spielen den Blues so gekonnt, daß selbst die Amerikaner inzwischen den Hut vor dieser deutschen Band ziehen. Mit ihrer Mischung aus !Rhythm & Blues* und einem Hauch "Sixty Soul" haben sie sich eine Fangemeinde um den ganzen Globus erspielt, sie sind 29 Jahre weltweit auf Tour, das sind mehr als 4000 Konzerte.

Die Band erhielt zahllose Auszeichnungen wie den "German Blues Award" und den Titel "beste Bluesband Europas" durch französische Musikredakteure, ihre CD "Unique Taste" wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik prämiert.

B.B. & The Blues Shacks stehen für großartige Live-Auftritte und haben sich so auch als Top-Act in Übersee etabliert. Sie spielten in Dubai, auf dem Doheny Festival in Los Angeles und beim Byron-Bay-Festival in Australien mit Künstlern wie Bob Dylan, B.B. King und Elvis Costello vor Zehntausenden.

Frontmann Michael Arlt (vocal und harp) gehört längst zur ersten Liga europäischer Blues- und Soulsänger. Er ist zudem ein einzigartiger Entertainer. Sein Bruder Andreas Arlt ist ein eleganter Stilist und wird inzwischen als Weltklasse-Gitarrist gehandelt. Mit Fabian Fritz an Klavier und Orgel konnte die Band ein weiteres

Genie für den eigenständigen Sound verpflichten. Henning Hauerken (Kontrabass und E-Bass), sowie Andre Werkmeister (Schlagzeug) liefern den einzigartigen Drive und Groove, den man noch vom Konzert mit nach Hause nimmt.


James Goodwin (UK) : Piano

James Goodwin, UK, hat unzählige Konzerte in Europa als Solist aber auch in Bandformationen absolviert. Er begleitete amerikanische Sänger wie Elmore James Jr, Mojo Buford, Brenda Boykin, Lazy Lester und viele andere. James ist ein Pianist, der seine Musik mit sehr viel Spaß und trotzdem Ernsthaftigkeit präsentiert.So schrieb die Fachzeitung „Blues in Britan“ : „Der Sound, den er aus seinem Instrument zaubert, ist unbeschreiblich geschmackvoll, feinfühlig und ergreifend.“


Lluis Coloma (ES) Piano

Lluis Coloma, geb. Barcelona, wurde schon in jungen Jahren duch Aufnahmen von Roosevelt Sykes auf Blues und Boogie Woogie aufmerksam. Nach und nach vernachläßigte er die klassische Klavierschule - mit der er begonnen hatte und konzentrierte sich immer mehr auf die Blues und Boogie Woogie. Sehr schnell machte er sich in Spanien einen Namen als Pianist und bereits 2003 wurde Lluís Coloma von der Gesellschaft für Jazz und Moderne Musik Kataloniens zum „Musiker des Jahres 2003" und 2006 zum besten Bluesmusiker Kataloniens. gewählt. Neben seiner Solotatigkeit spielt er häufig in einer Triobesetzung, mit der er international auf Tournee ist.  Sein Spiel ist auf verschiedensten CDs dokumentiert. Lluis spielte auf verschiedensten Festivals in Europa u.a. mit Koko Taylor, James Cotton, Jimmy Rogers, Tom Principato u.a. 2006 wurde er zum Miri Festival (Malaysia) eingeladen. Sein expressiver Pianostil, Highspeed-Boogie Woogie und sehr persönliche harmonische Einfälle prägen die Auftritte und er erzeugt durch seine Spielfreude eine eigene Atmosphäre. Lluis er ist zweifellos der Vertreter in Sachen Blues und Boogie Piano Spaniens.