​​​​​​​Upcycling á la Wattenmeer

Die Nordsee steckt voller Überraschungen und Strandgut gehört oftmals zu den schönsten. Es lohnt sich immer, am Spiekerooger Strand die Augen für Schönes und Kostbares offen zu halten. Denn dabei entdeckt man auch viel Kurioses und Skurriles, wie poliertes Treibholz, kunstvoll verrostetes Metall oder Scherben, die das Meer zu Edelsteinen geschliffen hat. Vieles davon findet seinen Weg in die Werkstätten und Werke von Spiekerooger Künstlern.

Königreich für Schatzsucher.

Im ursprünglichsten Sinne beschreibt der Begriff „Strandgut“ die von Schiffen angespülten Güter. Und passend zum „Strandgut“ gibt es auch das „Strandrecht“. Beides hat sich im Laufe der Jahrhunderte allerdings erheblich verändert. Schließlich sind die Zeiten, in denen Schiffe mit „falschen Feuern“ zum Stranden gebracht wurden und Könige, Herzoge und natürlich auch Küstenbewohner darum stritten, wie das Strandgut aufzuteilen ist, lange vorbei.

Heute fällt so ziemlich alles, was man am Strand findet, unter das begehrte und inzwischen absolut salonfähige Strandgut. Und bis auf wenige Ausnahmen, darf man auch so ziemlich alles mitnehmen. Sind es doch meistens die Schätze des Meeres oder vom Meer geformte Kunstwerke, die den Weg an unsere Strände finden.

In diesem Sinne ist auch unser schönes Spiekeroog ein Königreich für Schatzsucher. Jede Flut bringt immer wieder neue Meeresschätze und auch Kurioses an den Strand: großartiges Baumaterial wie sensationell geformtes Treibholz und ausgediente Planken, schillernder Metallschrott und geschliffenes Glas, manchmal sogar alte Kessel und Krüge, die die Flut vom Meeresboden gefegt hat. Und natürlich wunderschöne Schnecken, Muscheln und Steine und viele Geschichten.  

Was man am Spiekerooger Strand auf jeden Fall immer und zu jeder Zeit findet, sind schier endlose Horizonte für wundervolle Stunden und Momente, die unsere Seele so tief berühren, dass sie als Schatz für immer in unseren Herzen bleiben.

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