Spiekeroog II
Werftaufenthalt verlängert sich
Werftaufenthalt verlängert sich
Die Werftzeit des Fahrgastschiffes Spiekeroog II verlängert sich aufgrund zusätzlicher schiffbaulicher Arbeiten. Im Rahmen der turnusmäßigen „Großen Klasse“, die alle fünf Jahre durchgeführt wird, wurden bei den Messungen des Unterwasserschiffes und der Ballastwassertanks Bereiche festgestellt, bei denen unerwartet Instandsetzungsbedarf besteht.
Die Instandsetzung gestaltet sich aufgrund der räumlichen Enge und der erschwerten Zugänglichkeit als technisch anspruchsvoll und zeitintensiv. Entsprechend verzögert sich die Rückkehr der Spiekeroog II in den Liniendienst. Nach aktuellem Stand steht das Schiff voraussichtlich erst ab Anfang Juni wieder für den Verkehr zwischen Neuharlingersiel und Spiekeroog zur Verfügung. Trotz des vorübergehenden Ausfalls stellt die Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB) den Fährbetrieb im Mai, einschließlich der Feiertagswochenenden mit erfahrungsgemäß erhöhter Gästeanreise,zuverlässig sicher. Durch eine hohe Flexibilität der Besatzungen, eine intensive Einsatzplanung sowie die optimale Disposition der Schiffe Spiekeroog I, Spiekeroog IV und WattnExpress konnte und kann der Linienverkehr ohne Einschränkungen aufrechterhalten werden.
Zu den Feiertagswochenenden kommt es zu einzelnen Fahrplananpassungen. Der Verkehr wird nach aktuellem Stand so organisiert, dass keine Kapazitätsengpässe entstehen. Alle Abfahrtszeiten sowie etwaige Änderungen finden Sie HIER.
Die zusätzlichen Werftarbeiten führen zu erheblichen außerplanmäßigen Kosten. Die NSB geht von einer mittleren sechsstelligen Kostensteigerung gegenüber dem ursprünglichen Planbudget aus. Diese ungeplanten Aufwendungen werden im Geschäftsjahr 2026 voll ergebniswirksam und stellen das Unternehmen vor wirtschaftliche Herausforderungen.
„Die Sicherheit und Zuverlässigkeit unserer Schiffe haben oberste Priorität. Auch wenn die nun notwendigen Arbeiten weder vorhersehbar noch vermeidbar waren, setzen wir alles daran, unseren Gästen einen stabilen und attraktiven Fahrplan zu bieten“, betont die Geschäftsführung der NSB.
„Dank des großen Engagements unserer Mitarbeitenden und einer vorausschauenden Flottenplanung können wir die Auswirkungen für unsere Fahrgäste auf ein Minimum begrenzen.“
Langfristig befindet sich die NSB weiterhin im Planungs- und Abstimmungsprozess zur Flottenstrategie NSB 2030, in deren Fokus eine sukzessive Grundüberholung beziehungsweise Erneuerung von Schiffseinheiten steht, wie bereits öffentlich informiert.
Die NSB bedankt sich bei allen Gästen für ihr Verständnis und bei den Mitarbeitenden für ihren außergewöhnlichen Einsatz in dieser besonderen Situation.
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