Flotte wieder komplett
Spiekeroog II nimmt Fährbetrieb wieder auf
Spiekeroog II nimmt Fährbetrieb wieder auf
Spiekeroog, 07. August 2026 – Die Spiekeroog II kehrt zurück in den Fährbetrieb zwischen Neuharlingersiel und Spiekeroog. Ab Samstag, den 08. August 2026 wird das Schiff wieder Fahrten im regulären Liniendienst übernehmen. Damit ist die Flotte der Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB) im weiteren Verlauf der Hauptsaison wieder vollständig einsatzbereit.
Nach Abschluss der umfangreichen Instandsetzungsarbeiten in der Mützelfeldtwerft in Cuxhaven hat die Fähre die sogenannte „Große Klasse“ erfolgreich absolviert. Im Rahmen dieser umfassenden Klassenerneuerung wurde die Betriebssicherheit des Schiffes durch die Klassifikationsgesellschaft DNV GL abschließend eingehend geprüft. Das Schiff wird bereits am Freitag zurück nach Spiekeroog überführt.
„Der unerwartet lange Ausfall der Spiekeroog II hat uns in den vergangenen Monaten logistisch, technisch und wirtschaftlich stark gefordert. Die Sicherheit unserer Fahrgäste und Besatzungen hat für uns jedoch höchste Priorität. Deshalb waren die umfangreichen und kostenintensiven Instandsetzungsarbeiten für uns alternativlos“, erklärt Ansgar Ohmes, Geschäftsführer der Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB).
„Gleichzeitig ist es uns trotz des Ausfalls der für 700 Fahrgäste zugelassenen Spiekeroog II gelungen, durchgehend zuverlässige Verbindungen zwischen dem Festland und der Insel sicherzustellen. Das war nur durch den großen Einsatz unserer Teams, die intensivierten Nutzung der übrigen Flotte und zusätzliche Abfahrten möglich. Seit 1. Juli konnten wir mit der gecharterten Fähre ‚Alte Liebe‘ kurzfristig zusätzliche Kapazitäten schaffen und für weitere Entlastung sorgen.“
Komplexe Reparaturen: Werftzeit verlängert, Kosten gestiegen
Die Spiekeroog II befand sich seit Mitte April 2026 zur turnusmäßigen Werftzeit in Cuxhaven. Dabei wurden korrosionsbedingte Schäden an den Ballastwassertanks festgestellt, die bei früheren Überprüfungen nicht erkennbar gewesen waren. Ihre Behebung sowie aller damit einhergehender baulicher Anpassungen erforderte umfangreiche Instandsetzungsarbeiten sowie speziell vorgefertigte Ersatzteile eines spanischen Herstellers für die Wellenanlage, die per Luftfracht eingeflogen werden mussten. Dadurch verlängerte sich die Werftzeit auf knapp vier Monate. Zugleich stiegen die Kosten für die Überprüfung und Instandsetzung auf knapp eine Million Euro.
Den aktuellen Fahrplan finden Sie wie gewohnt hier: spiekeroog.de/buchung
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